MRT-Zeichen des Peronealsehnenrisses – einschließlich Peroneus-brevis-Längsrisse, Peroneus-longus-Verletzung, Sehnensubluxation, Sehnenscheidenerguss und chronischer Sprunggelenksinstabilität.
Die Peronealsehnen (Peroneus longus und brevis) verlaufen entlang der lateralen Knöchelseite und sind wichtig für Sprunggelenkstabilität und Eversion. Verletzungen umfassen Sehnenrisse (Längsrisse am häufigsten beim Peroneus brevis), Subluxation oder Dislokation aus der Fibularinne sowie Tendinopathie. Diese Verletzungen sind häufig mit lateralen Sprunggelenksdistorsionen und chronischer Sprunggelenksinstabilität assoziiert. Unser KI-Konsortium beurteilt Sehnenmorphologie, Sehnenposition und die Integrität des Retinaculum peroneum superius.
Peronealsehnenrisse werden oft übersehen, wenn die Suche bei einer routinemäßigen Sprunggelenkdistorsion endet. Die wichtigsten MRT-Fragen sind, ob die Brevissehne längs gespalten ist, ob sich der Longusriss zum Cuboidtunnel erstreckt, ob das obere Peronealretinaculum abgehoben ist und ob Sehneninstabilität anhaltende laterale Sprunggelenkschmerzen erklärt. Vergleiche den umfassenderen Leitfaden zum Lesen einer Sprunggelenk-MRT, wenn der Bericht auch Bandödem, Knorpelverletzung am Talusdom oder Knochenmarkkontusion erwähnt.
Axiale PD-FS-Sequenzen auf Höhe der retromalleolären Rinne sind die entscheidende Diagnoseebene. Peroneus-brevis-Längsrisse zeigen sich als C-förmige oder bifide Sehne mit longitudinalem intratendinösem Spalt auf Axialbildern, oft mit dem Peroneus longus im Spalt eingebettet. Peroneus-longus-Risse treten häufiger am Kuboidtunnel oder Os-peroneum-Niveau auf. Peroneal-Sehnenscheidenerguss und SPR-Signalunterbrechung auf Koronalbildern weisen auf assoziierte Retinaculumverletzung hin.
Peronealsehnen-Subluxation tritt auf, wenn das Retinaculum peroneum superius (SPR) die Peronealsehnen nicht im retromalleolären Sulcus hält. MRT-Zeichen umfassen SPR-Ruptur oder periostal Hülsenabriss von der Fibula in axialer T2-FS, flaches oder konvexes retromalleolären Sulcus-Morphologie und Sehnenverlagerung anterior der Fibulaspitze. Dynamischer Ultraschall visualisiert die Subluxation direkt. KI-Auswertung des axialen MRT quantifiziert Sulcus-Tiefe (normal >3 mm) und SPR-Kontinuität.
Eine Peronealsehnen-Beteiligung sollte vermutet werden, wenn lateraler Sprunggelenkschmerz 6–8 Wochen nach einem Verstauchung persistiert, wenn der Schmerz an der dorsolateralen Fibula statt am ATFL-Fußabdruck lokalisiert ist oder wenn die Eversions-kraft unverhältnismäßig reduziert ist. Studien zeigen, dass bis zu 25 % der chronischen lateralen Sprunggelenkinstabilitäten gleichzeitige Peronealsehnenrisse im MRT aufweisen. KI-Analyse des Sprunggelenks-MRT untersucht gleichzeitig ATFL, CFL und den Peronealsehnenkomplex.
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